Chromaphyosemion splendopleure (BRÜNING), 1929
und C. volcanum (RADDA&Wildekamp) 1977

Chromaphyosemion splendopleure “Kumba”

Verbreitung

Kamerun, südlich des Mount Cameroon bis ins Gebiet südlich des Lake Barombi
Mbo.

Terra typica

Tiko, Westkamerun, C. splendopleure. /…..in einem kleinen Bach bei Kumba-Kake,
C. volcanum.

Synonyme

Aphyosemion splendopleure, (Amiet 1987, Eberl 1996) A. bivittatum,
(Scheel 1968) A. volcanum (Amiet 1987, Eberl 1996, Huber 1996, Radda 1997,
Radda & Pürzel 1987, Radda & Wildekamp 1977, Scheel 1990)

Artmerkmale

Der Körper ist orangerot bis rot mit einem kupferroten metallischen Glanz auf dem
seitlichen Rücken. Die unpaaren Flossen sind überwiegend orange gefärbt.
Die Kehle ist orange.

Bemerkungen

Viele Autoren betrachten C. volcanum als Synonym zu C. splendopleure ohne die
reproduktive Isolation oder das Gegenteil untersucht zu haben. Im Phänotyp unter-
scheiden sich C. splendopleure und die Chromaphyosemion, die allgemein als
C. volcanum betrachtet werden, von einander weniger (oder gar nicht) als beide
von C. cf. splendopleure.  Der Artname C. splendopleure scheint ein Sammeltopf
von drei (vier) Arten zu sein. Bis zur endgültigen Klärung aller Fragen um diese
Artengruppe ist es zweckmäßig der Einteilung in Phänotypen zu folgen.
C. splendopleure und C. volcanum gehören zum Phänotyp „Tiko“.

C. splendopleure “Moliwe”

C. splendopleure “CMM 50”

C. splendopleure “Bamukong”
WF”

C. splendopleure “Bombé
CXC 23”

Etwaiges Verbreitungsgebiet
 von C. splendopleure

C. splendopleure

C. splendopleure

C. splendopleure

Bekannte Fundorte

Bamukong
Bombé
Kumba ( Kake )
Mambanda
Moliwe
Tiko
Tiko/Big Ikange Camp
Yoke

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Nachdem viele Jahre in und bei Tiko vergeblich nach C. splendopleure
gesucht wurde, konnte Lambert 2001
 dort wieder Chromaphyosemion
sammeln. Über diese Fische und deren
 Fundort liegen mir keine Angaben vor.
Nach mehrtägiger Suche konnten
Gresens und Armbruster 2002 die Art
im Süden von Tiko, bei Big Ikange
Camp, finden einführen
und dankenswerter Weise zur Verfügung
stellen.

C. splendopleure “Tiko/ Big Ikange Camp” F1